Welpenspielstunde

Unsere Welpenspielstunde findet einmal wöchentlich in zwei Altersgruppen statt.
Jetzt jede Woche einen Tipp zum Thema Welpen!

mit Leckerli geht alles leichter Krabbelgruppe
Hunde kleinerer Rassen und jüngere Hunde größerer Rassen bis ca. vier Monate arbeiten in der "Krabbelgruppe". Das Ziel besteht darin, das Sozialverhalten der Hunde durch Spiel mit gleichaltrigen Hunden verschiedener Rassen und Größen positiv zu prägen.

Auch erste Kommandos wie "Sitz" oder "Platz" sowie das Heranrufen werden spielerisch und ohne Zwang angebahnt. Ihr Hund soll verschiedene positive Erfahrungen sammeln, um selbstbewusst auf unbekannte Umweltreize wie beispielsweise lauten Straßenverkehr reagieren zu können.

Rüpelgruppe
Zu unserer "Rüpelgruppe" laden wir alle Hunde größerer Rassen ab ca. 4 Monaten ein.
Wie in der "Krabbelgruppe" arbeiten wir weiter am Sozialverhalten der Welpen und vertiefen die Bindung zwischen Hund und Hundeführer. Gerne arbeiten die Hunde am Tunnel oder sammeln Erfahrungen mit verschiedenen Untergründen wie beispielsweise einer Folie. Zum Training treffen wir uns einmal wöchentlich. Bitte erfragen Sie unsere aktuellen Termine telefonisch.

im Leben muss man über manches Hindernis


Tipp 1
Worauf sollten Sie beim Kauf achten


Für jeden Welpen ( auch vom Bauernhof oder Nachbarn) gilt:
-Die Elterntiere sind freundlich und selbstsicher.
-Die Welpen haben Zugang zum Haus und wachsen mit viel Kontakt zu Erwachsenen und
Kindern auf.
-Die Welpen wirken gesund und aufgeweckt und laufen neugierig auf sie zu.
-Ein Haustierpass mit dem Nachweis aller Impfungen und der Entwurmung wird beim Kauf
mitgegeben.
Schauen Sie auch unter Leistungen, bei " Welchen Hund anschaffen" rein!


Tipp 2
Welcher Hund passt zu Ihnen?


Wie glücklich wir mit unserem Hund werden, hängt besonders von der sozialen Passung ab.
"Ein Stubenhocker sollte sich keinen Windhund zulegen, ein Sportler lieber keinen Mops."

Neben bestimmten Rasse-eigenschaften hat jeder Welpe seine eigene Persönlichkeit.
"Ein selbstbewusster Draufgänger braucht einen Menschen, der ihm die Stirn bieten kann."

Auch müssen die Lebensbedingungen bedacht werden.
"Für einen Border Collie muss man viel Zeit haben und eine Dogge kann nicht im dritten Stock ohne Fahrstuhl leben."

Deshalb gilt:.
Je besser die Bedürfnisse, Persönlichkeiten und Lebensumstände zusammenpassen, desto glücklicher werden wir mit unserem Hund!


Tipp 3
Sinnvolles Zubehör


Halsband Kaufen Sie kein Halsband was sich zuzieht! Sondern eines, das sich auf den aktuellen Halsumfang einstellen lässt und mitwachsen kann.
Geschirr Es darf nicht zu locker sitzen, damit es nicht scheuert und den Welpen beim Laufen stört. Kaufen Sie deshalb erst, wenn der Welpe schon da ist, und lassen Sie sich im Fachhandel beim Anpassen helfen.
Laufleine Mindestens 5 Meter sollte sie sein, um den kleinen Kerl auf Entdeckungstouren zu schützen. Denn Welpen neigen dazu, in Panik kopflos davon zu rennen.
Welpenleine Für den Straßenverkehr ist eine kürzere Leine sicherer als die lange Laufleine.
Kauknochen Er wird dem Kaubedürfnis gerecht und verhindert, dass der junge Hund sich z.B. über Schuhe hermacht.
Spielzeug Beschränken sie sich besser auf zwei Dinge. Ist das Angebot zu groß, haben Welpen oft Probleme, ihre eigenen Besitztümer von unseren zu unterscheiden.
Zwei Näpfe Eine für frisches Wasser, den anderen für sein Fressen. sie sollten nicht zu groß sein, damit sich der Welpe nicht mit den Pfoten reinstellt.
Körbchen oder Box Beides bietet Ruhe und Sicherheit. Die Box empfindet er als Höhle, die er liebt.


Tipp 4
Abholen und erst mal ankommen


Auch wenn es schwerfällt: Zügeln Sie Ihre eigene Aufregung und geben Sie dem unglücklichen Hundekind das Gefühl, Sie hätten Überblick und alles wird gut. Ihre Ruhe und Ihre Zuwendung ist genau das, was der Welpe braucht, sie vermitteln Sicherheit in diesen aufregenden Stunden.

Organisieren Sie sich einen Fahrer und halten Sie den kleinen Kerl auf dem Schoß oder im Fußraum des Beifahrerplatzes. So fühlt er sich in seiner Angst nicht alleingelassen.

Halten Sie vorsichtshalber Wischtücher parat, falls sich das Hundebaby vor Aufregung übergeben muss. Und freuen Sie sich, wenn der Kleine stattdessen einschläft.

Lassen Sie den kleinen Hund sein neues Zuhause ausgiebig erkunden, aber veranstalten sie keine große Willkommensparty.

Gönnen Sie ihm ein paar Tage Ruhe, auch damit Sie einander ungestört, ohne Ablenkung kennenlernen können.

Tipp 5
Die richtige Ernährung für alle Welpen


Hunde im Wachstum haben besondere Ernährungsbedürfnisse, deshalb ist Welpenfutter wichtig für ihre Gesundheit und Leistungsfähigkeit

Welpen werden ebenso wenig wie kleine Menschenkinder mit Erwachsenenkost ernährt.Eine spezielle Welpennahrung stellt die Weichen für eine lebenslange Gesundheit und Leistungsfähigkeit.
Alleinfuttermittel für Welpen decken den Bedarf an Nährstoffen optimal ab. Doch Welpen unterschiedlicher Rassen wachsen unterschiedlich schnell. Kleine Rassen sind innerhalb von neun bis zwölf Monaten ausgewachsen. Große Rassen erst mit zwei Jahren.
Aus dieser unterschiedlichen Entwicklungsgeschwindigkeit ergeben sich verschiedene Ansprüche an Welpennahrung.
Riesenrassen dürfen nicht zu viel Energie im Futter haben, sonst wachsen sie zu schnell und ihre Knochen werden instabil.
Ein zu hoher Energiegehalt im Futter von großen Rassen hat auch Einfluss auf den Stoffwechsel und kann später zu Übergewicht führen und belastet später das Knochengerüst.
Kleine Rassen brauchen im Welpenalter mehr Energie im Futter, weil sie schneller wachsen und ihre Endgröße schneller erreichen.
Mineralstoffe sollten nicht zusätzlich gefüttert werden, da besonders Phosphor und Kalzium im sensiblen Gleichgewicht zueinander stehen und so leicht in Disbalance kommen und schwere Folgeschäden in den Knochen auslösen können.
Welpennahrung selbst zuzubereiten kann nicht empfohlen werden, da seine komplexen Bedürfnisse in der Regel nicht vollständig abgedeckt werden können.


Tipp 6
Hunde brauchen entspannte Menschen


Warum haben manche Leute mit der Hundeerziehung mehr Probleme als andere?
Weil Sie zu sehr damit beschäftigt sind, nichts falsch zu machen.
Es gibt ein wunderbares Buch "Hoffnung auf Freundschaft" von Michael Grewe. Er plädiert für mehr Mut zur Intuition: " Warum befürchten manche Menschen, ständig etwas falsch zu machen? Sie vertrauen nicht darauf, das Fehler Teil des Lebens sind und das man sie getrost machen darf, ja muss. Das Problem ist nicht der Fehler, sondern ob und, wenn ja welche Schlussfolgerungen daraus gezogen werden.

Tipp 7
Vom richtigen Umgang mit Pinkelpfützen.


Versuchen Sie abzuschätzen, ob Ihr Hund ein typisches Verhalten zeigt, das Ihnen seine Absicht verrät. Nehmen Sie ihn dann hoch und gehen Sie an die frische Luft. Hat er sein geschäft verrichtet , sollten Sie ein Freudenspektakel veranstalten.
Geht dennoch etwas daneben, entfernen Sie es ohne Kommentar. Wichtig: Planen Sie Frustation in dieser Angelegenheit von Anfang an ein.
Und rollen Sie Ihre wertvollen Perserteppiche erst einmal zusammen. Reinlichkeitserziehung kann bei Hunden von einigen Tagen bis zu mehreren Wochen dauern.


Tipp 8
Die goldenen Regeln fürs erste Üben


1. Entspannen Sie sich Gehen Sie in kleinen Schritten vor, ohne den Welpen zu überfordern und zügeln Sie Ehrgeiz und zu viel Ernst.
2. Gut ist was beflügelt Beenden Sie jede Übung mit einem Erfolgserlebnis. Auch wenn Sie eigentlich viel größere Pläne für diesen Tag hatten: Freuen Sie sich über jede noch so kleine gelungene Übung. Das gibt Ihrem Hund zum Schluss das Gefühl, ein toller Kerl zu sein. Ihre Freude wird Ihn ungemein motivieren, morgen noch viel besser mit Ihnen zusammen zu arbeiten.
3. Ablenkung vermeiden Neben einem Kinderspielplatz oder mitten auf der Hundewiese können sich Welpen nur schlecht konzentrieren. Wählen Sie besser die eigenen vier Wände oder einen Trainingsort ohne viel Aussenreize.
4. Oft und Kurz trainieren Streuen Sie in Ihren Altag mit Hundelektionen wie Komm!, Aus!, und Sitz!, immer wieder ein und gehen Sie gleich danach wieder zum Tagesprogramm über. So kann der kleine Hund die Übungshäppchen schneller verdauen und sein Können wird sich schneller festigen.


Tipp 9
Langeweile ertragen lernen


Selbstverständlich guckt Ihr Welpe süss und Sie möchten ihm ein tolles Leben verschaffen. Bedenken Sie aber: Auch mit Welpe werden Sie weiterhin arbeiten ausgehen, Auto fahren, staubsaugen oder ein Buch lesen wollen. Allein bleiben oder still liegen unterm Restauranttisch, macht dem Hund zwar nicht unbedingt Spass , muss aber mal sein.
Geben Sie Ihrem Hund die Möglichkeit Frustration früh zu ertragen zu lernen. Denn nur wenn langweilige Dinge von Anfang an zu seinem Alltag gehören, kann er sich später gut anpassen und stressige Situationen mit Gleichmut ertragen. Er lernt: Langeweile ist nicht schlimm.


Tipp 10
Sitz Aus und Komm!


Wenn Sie wollen das Ihr Welpe möglichst schnell versteht, was mit den Worten Sitz Aus und Komm gemeint ist, machen Sie ein Spiel daraus. Hunde lieben den Wechsel von Anspannung und Tempo im Spiel, genau diese Vorliebe greifen wir auf: Nehmen Sie z.B. ein Seil. Man kann es hervorragend mitten im Spiel plötzlich nach oben halten und dabei Sitz! sagen. Sitz der brave Hund, geht das lustige Spiel weiter und Sie loben ihn mit den Worten wie "feiner toller Hund".
Ganz ähnlich gelingt das Ganze beim Lösen von Gegenständen. Sagen Sie ganz plötzlich Aus! und greifen Sie ihm gleichzeitig in sein Maul, um ein bisschen nachzuhelfen. Sobald ihr Hund das Seil freigegeben hat, wird er gelobt und wieder weiter gespielt.
Ihr Hund soll voller Freude auf Sie zugestürmt kommen, wenn Sie ihn rufen?. Dann rufen Sie ihn immer dann, wenn Sie gerade sein Napf in der Hand halten, er sowiso gerade auf Sie zurennt oder Sie in eine andere Richtung weglaufen. Bestärken Sie dieses Kommen durch wiederholtes Rufen seines Namen und des Wörtchens Komm, gleichzeitig zeigen Sie große Freude über Ihren tollen kleinen Hund.



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